19.05.2018 Jugendfeuerwehr Lendersdorf-Niederau zu Gast in Berlin

Am 19.05.2018 fuhren wir mit 10 Jugendlichen und zwei Betreuern in Richtung Berlin. Veranschlagt hatten wir ca. sechs Stunden Fahrzeit. Leider sind daraus, bedingt durch den Pfingststau, neun Stunden geworden.
Gegen 16 Uhr konnten wir den Status 4 vermerken, denn wir waren angekommen. Kurzerhand haben wir uns angemeldet und, ohne die Zimmer zu beziehen, ging es los ins große Abenteuer Berlin City. Vom Schloss Bellevue, vorbei an der Siegessäule über den Tiergarten in Richtung Brandenburger Tor gingen wir fußläufig, um uns auf der einen Seite die Beine zu vertreten, aber auch die Hauptstadt etwas besser kennen zu lernen.
Um 19:30 Uhr konnten wir pünktlich unser Abendessen einnehmen. Danach konnten wir die Zimmer beziehen und hatten noch etwas Zeit zur freien Verfügung.

Am Sonntag ging der Tag schon sehr früh für uns los. Um 8 Uhr hieß es Frühstückszeit, bevor wir um 9 Uhr mit der S-Bahn zum B
undestag fuhren. Dort angekommen wurden wir direkt vom Besucherdienst in Empfang genommen. Wie am Flughafen durchliefen wir eine Sicherheitskontrolle mit Metalldetektoren. Anschließend wurden wir ins Foyer des Bundestages gebracht, wo auch schon unser Guide des Besucherdienstes wartete. Eine interessante Führung durch den Plenarsaal, vorbei an diversen Büros und Sehenswürdigkeiten. Die Tour endete auf der Besucherterrasse, wo die Möglichkeit bestand, die Kuppel bis ganz oben zu erklimmen.

Da wir uns eigentlich für den Samstag eine Spreefahrt vorgenommen hatten, diese aber aus Zeitgründen nicht durchführen konnten, haben wir diese kurzerhand auf den Sonntag gelegt. Also ging es nach der Besichtigung des Bundestages zum Spreeufer. Eine tolle Fahrt mit vielen tollen Gebäuden, vorbei an der Museumsinsel und mit Durchfahrt des Regierungsviertels.
Nach der Spreefahrt schauten wir auf die Uhr, und bemerkten, dass wir nur noch zwei Stunden Zeit hatten, bis wir bei der Berliner Feuerwehr zu Gast sein sollten. Also machten wir uns wieder mit der S-Bahn auf den Weg zur Jugendherberge, um von da aus mit unseren beiden Fahrzeugen zur Feuerwehr zu fahren.

Überpünktlich erreichten wir die Berliner Feuerwehr in Lichtenrade. Ein Einzugsgebiet von 42.000 Einwohnern, 4 Feuerwehrfahrzeuge, 1 First Responder-Fahrzeug, 2 Rettungswagen und 1-2 Feuerwehreinsätze pro Tag. Das waren die Eckdaten, die uns der Jugendwart mit auf den Weg gab. Die Konzepte der Berliner Kollegen und die Größe der nur „Freiwilligen Feuerwehr“ machten uns schon ein wenig sprachlos. Bei einer Stärkung mit einer echten Berliner Currywurst war noch Zeit für einen Informationsaustausch unter den Jugendlichen und den Betreuern. Tolle zwei Stunden neigten sich dem Ende zu, aber wir waren nicht mit leeren Händen gekommen. Wir sprachen den Berliner Feuerwehrleuten unseren Dank aus, dass der Besuch doch noch möglich wurde, und brachten 3-4 Kleinigkeiten aus der Papierstadt Düren und von der Jugendfeuerwehr Düren mit.

Auch heute konnten wir gegen 19:30 Uhr unser letztes Abendessen einnehmen. Anschließend hatten die Jugendlichen noch Zeit, das ein oder andere Fußballspiel zu spielen (sogar besser als der FC Bayern am Vortag).

Der 21.05.2018 bedeutete für uns leider schon die Abreise. Nach dem Frühstück gingen die Betreuer mit dem Personal der Jugendherberge zur Kontrolle durch die Zimmer, aber alles war tadellos und zur vollsten Zufriedenheit für beide Seiten. Danach ging es zum Checkpoint Charly, zum Olympiastadion und zum Flugplatz Gatow. Leider konnten wir die Führung im Olympiastadion nicht durchführen, da die Aufräumarbeiten nach dem DFB Pokalfinale noch nicht abgeschlossen waren. Der Flugplatz Gatow war noch einmal ein Höhepunkt am letzten Tag, bevor es danach mit nur einem Stau von fünf Minuten nach Hause ging. Um 20:45 Uhr konnten wir die Jugendlichen den Eltern wieder unversehrt in ihre Hände geben.

Somit waren drei Tage für die Jugendfeuerwehr LeNie wieder vorbei. Es war ein toller Ausflug, der so gerne nochmal stattfinden kann.