Nachdem bereits im Jahre 1571 in der damaligen „Freien Reichsstadt Düren“ erstmals urkundlich eine organisierte Brandbekämpfung nachgewiesen ist, die als Sonderaufgabe von der Holzzunft durchgeführt wurde, hat sich diese in den nachfolgenden Jahren und Jahrhunderten immer weiter entwickelt und optimiert. Aus den „Löschknechten“ der Frühzeit wurden „Stadtische Brandwächter“, „Pompiers“ (zu Napoleons Zeiten) und schließlich das „Städtische Brandcorps“.  Immer aber war es der Wille zur Hilfe für den Mitbürger, der diese Männer beseelte. Viel körperlicher Einsatz war erforderlich, da die technischen Geräte und Hilfsmittel ja noch weitestgehend fehlten. Mit Beginn des Industriezeitalters gegen Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann aber deutlich, dass der gute Wille zur Hilfe alleine nicht mehr ausreichte, um den immer größeren und z.T. auch neuen Gefahren wirkungsvoll begegnen zu können.