Nachdem bereits im Jahre 1571 in der damaligen „Freien Reichsstadt Düren“ erstmals urkundlich eine organisierte Brandbekämpfung nachgewiesen ist, die als Sonderaufgabe von der Holzzunft durchgeführt wurde, hat sich diese in den nachfolgenden Jahren und Jahrhunderten immer weiter entwickelt und optimiert. Aus den „Löschknechten“ der Frühzeit wurden „Städtische Brandwächter“, „Pompiers“ (zu Napoleons Zeiten) und schließlich das „Städtische Brandcorps“. Immer aber war es der Wille zur Hilfe für den Mitbürger, der diese Männer beseelte. Viel körperlicher Einsatz war erforderlich, da die technischen Geräte und Hilfsmittel ja noch weitestgehend fehlten. Mit Beginn des Industriezeitalters gegen Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann aber deutlich, dass der gute Wille zur Hilfe alleine nicht mehr ausreichte, um den immer größeren und z. T. auch neuen Gefahren wirkungsvoll begegnen zu können.
Hier waren nun straff organisierte und geführte, gut ausgebildete und ausgerüstete, hochmotivierte Einheiten erforderlich. Angeregt durch die vor allen Dingen in deutschen Großstädten immer häufigeren Gründungen von „Freiwilligen Feuerwehren“ wurde deshalb auch in der Stadt Düren am 10. Juli 1872 die „Freiwillige Feuerwehr der Stadt Düren“ gegründet.
Die wechselvolle und auch beeindruckende Geschichte dieser Feuerwehr ist auf mehreren Festschriften festgehalten. Weit über 1.000 Feuerwehrleute der „Freiwilligen Feuerwehr Düren“ sind es gewesen, die hier den freiwilligen Dienst an ihren Mitbürgern geleistet haben. Die jedem, der in Not geraten war, ohne Unterschied von Rang und Namen geholfen haben. Nicht des Geldes oder des Ruhmes wegen, sondern einzig und allein aus ihrer Grundeinstellung heraus: „Einer für alle, alle für einen!“. Dieser Männer wollen wir heute gedenken. Ihnen gilt heute unser Danke und unsere Anerkennung.